Herbstreise #10 – Wiesbaden

  1. Oktober Wiesbaden, Schlachthof

 

Die Fahrt nach Frankfurt. Ganz schön aufregend war das für unsere kleinen, geschundenen Herzen. Es fing schon in Leipzig damit an, dass Jenni über eine Stunde lang versuchte, mit dem WLAN vor uns parkender Flixies versuchte, ein Ticket für die Fahrt zu buchen. Nur, um dann beim Busfahrer festzustellen, dass sie ominöserweise wohl doch schon eins gebucht hatte. Mich musste der Fahrer dann im Anschluss aus den Untiefen seines Tablets ausgraben, nachdem ich circa siebenmal erwähnt hatte, wie mein Name denn richtig geschrieben wird.

Das war ja aber noch nicht alles! Mitten in der Nacht im Bus wach geworden und festgestellt, dass der Fahrer an einem dunklen Parkplatz auf irgendeiner Landstraße angehalten hat und einen neuen Fahrgast eingeladen hat. Der blinde Passagier ist dann die halbe Fahrt über aufgeregt hin und her gerannt, um vorne auf den Fahrersitz zu starren, als würde er gleich den Bus übernehmen und uns sonst wo hinfahren. Alles irgendwie komisch. Alles irgendwie gruselig.

In Gießen wurden wir dann stilecht nach Berlinienbus-Manier mit „Guten Morgen, guten Morgen! Wir sind in Gießen! Guten Morgen!“ wach gemacht. Alles schon erlebt. Alles nichts Neues.

 

Das Beste daran, dass Fjort ein Konzert in Wiesbaden spielten war allerdings, dass wir bei Jenni nächtigen und zudem schön Mac and Cheese kochen konnten! Zum Mittag, zum Snack nach dem Konzert und zum Frühstück am nächsten Tag!

Für mich (Jenni) war das Konzert in Wiesbaden mit noch mehr Emotionen erfüllt als die vergangen, was vor allem daran liegt, dass ich im Schlachthof und besonders im Kesselhaus bereits unfassbar schöne Konzerte und Momente erleben durfte. Ich liebe den Laden, ich liebe die Menschen dort und ich liebe Hansi.

Im Anschluss an das Konzert mussten wir natürlich einige Platten von ashes of pompeii mitnehmen, weil hallo? Wie gut sind die denn und wie schade ist es, dass es der letzte Abend war, an dem sie den Supportslot übernahmen? Wir trauern tief in uns drin und hoffen inständig darauf, dass die Dudes noch diverse Bühnen betreten werden!

 

Die Heimfahrt war dann auch irgendwie wieder blöd. Kurzgefasst: Anschluss am Frankfurter Hauptbahnhof verpasst, mit dem Nachtbus zur Konstablerwache getigert, dort Bier geschenkt bekommen, super tiefgründige Gespräche über Bonn geführt und dann fast den Bus Richtung Jennis Bude verpasst. Also eigentlich alles wie immer.

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